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Geschichte des Kegelsports in Zschorlau

1907

Um ihren Sport ausüben zu können, gingen die ersten Zschorlauer Kegler nach Neustädtel, da es in Zschorlau noch keine Kegelbahn gab.
1914
Am 15. März brannte in Zschorlau die Schankwirtschaft „Bierhalle“ (heute „Ratskeller“) nieder. Die Gaststätte wurde wieder aufgebaut und erhielt als Anbau eine Kegelbahn. Fortan konnten die Zschorlauer Kegler im Heimatort spielen.
1916
Die Kegelbahn in der „Bierhalle“ wurde als Kampfbahn abgenommen.
1927
Am 29. Dezember wurde der erste Kegelclub im Ort gegründet. Man gab ihm den Namen „Neuntöter“.
1933
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden der „KC Neuntöter“ und der kurz nach ihm gegründete „KC Kulicke“ verboten.
1946
Im „Ratskeller“ wurde wieder mit dem Kegeln in Zschorlau begonnen.
1947
Am 25. Juni gründeten die Kegelfreunde Martin Pommer, Paul Weiß, Paul Reich, Emil Rehm, Wilhelm Neubert, Johannes und Walter Leonhardt, Fritz Escher, Feodor Georgi und Max Großer den ersten Kegelclub Zschorlaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie nannten ihren Club traditions-bewusst „1. KC Neuntöter“. Später kamen der „KC Kulicke“, der „KC Gemütliche Ecke“, der „KC Glück Auf“ und der „KC Wilhelm Tell“ dazu.
1949
In der Gaststätte „Volkshaus“ wurde eine neu erbaute Kegelbahn feierlich eingeweiht. Sie erhielt den Namen „Werner-Seelenbinder-Bahn“. Außer dem „KC Kulicke“ wechselten in diesem Jahr alle Kegelclubs auf die neue Bahn.
1952
In Zschorlau wurde die Sektion Kegeln gegründet. Erster Sektionsleiter wurde Max Thess. Ihm folgten Helmut Neubert, Martin Pommer, Herbert Ficker, Walter Senger, Max Tautenhahn und Bernd Bretschneider. Im gleichen Jahr begann der Wettkampfbetrieb auf Kreisebene.
1965
Durch Privatkontakte kam es zu mehreren Begegnungen zwischen Zschorlauer Keglern und dem Kegelclub Slovan Kadan aus der damaligen ČSSR (heute Tschechien). Bis 1971 fand jährlich ein Turnier in Zschorlau und eins in Karlovy Vary statt.
1983
Am 21. März wurde auf der Kegelbahn im Volkshaus eine automatische Aufstellanlage eingebaut. Damit ging gleichzeitig die Ära der sogenannten „Aufsteller“, ohne die bis dahin keine Kegelveranstaltung möglich gewesen wäre, zu Ende.
1989
Die Zschorlauer Kegler nahmen bis 1995 nicht mehr am Wettkampfkegeln teil. Grund war der immer schlechter werdende bauliche Zustand der Kegelbahn im Volkshaus. Nur dem großen Engagement der Kegler, die mit unzähligen unbezahlten Arbeitsstunden die Kegelbahn am Leben erhielten und dem schier unerschöpflichen Ersatzteillager des damaligen Sektionsleiters Walter Senger, war es zu verdanken, dass zumindest das Clubkegeln in dieser Zeit aufrecht erhalten werden konnte.
1995
Am 13. Oktober wurde die moderne 4-Bahnen-Anlage in der neuen Sport- und Spielhalle in Zschorlau eingeweiht. Im selben Jahr erfuhr das Wettkampfkegeln einen ungeahnten Aufschwung mit drei Mannschaften.
1996
Die ehemaligen Oberligaspieler von Wismut Aue wechselten nach Zschorlau zum ESV und machten gleich in der ersten Wettkampfsaison Nägel mit Köpfen. Sie wurden Bezirksmeister und schafften auf Anhieb den Sprung in die Landesliga. Zum erfolgreichen Team gehörten: Joachim Lehmann, Armin Georgi, Helmut Georgi, Stefan Peter, Matthias Schneider, Peter Schulz, Jürgen Peter und René Eitler. Um in der Landesliga bestehen zu können, musste allerdings Verstärkung her. So fanden Gunter Viehweg und Wolfgang Beyer den Weg zur Mannschaft und gehörten seitdem mit zu den Leistungsträgern.
1997/99
Die größten Einzelerfolge erreichten René Eitler und der leider viel zu früh verstorbene Helmut Georgi. René wurde 1997 und Helmut 1999  Landesmeister. Beide qualifizierten sich im jeweiligen Jahr für die Deutschen Meisterschaften. Sie konnten zwar nicht in die Entscheidung eingreifen, aber schon die Teilnahme war ein Riesenerfolg für sie persönlich und für unseren Ort.
1998
Bei der Sportlerumfrage standen die ESV Kegler der I. Mannschaft hoch in der Gunst der Wähler. Mit großem Abstand wurden sie zur Mannschaft des Jahres gewählt, noch vor den Fußballern und den Ringern des FC Erzgebirge Aue.
2001/02
Als größte Erfolge der Mannschaft sind zweifellos die dritten Plätze 2001 und 2002 zu nennen, als die Mondputzer sogar an die Tür zur 2. Bundesliga klopften.
2009
Dieter Friedrich, Helmut Colditz und Walter Baier begannen im Rahmen des Ganztagsangebotes der Mittelschule Zschorlau mit der Nachwuchsarbeit. Nach kurzer Zeit gründeten sie eine eigene Trainingsgruppe und verstärkten mit Bernard Rietschel die Reihen der I. undII. Mannschaft. Dafür gilt den Sportfreunden ein herzliches Dankeschön.
2011/12
Die Kegler des ESV Zschorlau gingen in ihre Jubiläumssaison „15 Jahre Landesliga“.

Der Kegelsport war und ist ein fester Bestandteil der 800 jährigen Geschichte unseres Heimatortes. Wir konnten mit unseren Wettkampfkeglern viele großartige Erfolge feiern. In den Freizeitclubs gehen Keglerinnen und Kegler wöchentlich ihrem Hobby nach und pflegen somit ein geselliges Vereinsleben. All das wurde möglich, weil zu jeder Zeit die Verantwortlichen unserer Gemeinde ideale Bedingungen für den Kegelsport schufen. An dieser Stelle möchte ich der Gemeinde Zschorlau und den vielen fleißige Helfern (die leider nicht alle genannt werden konnten) für ihre Unterstützung und uneigennützigen Arbeit herzlichst danken.